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„Loggia 212-5-12“, 2013

 

Kristin Brunner

 

Im Zuge der Globalisierung schwindet zunehmend das Einzigartige eines jeden Landes und seiner Kultur. Plattenbauten breiten sich in allen Großstädten der Welt aus. Stadtbilder die einst durch kollektive Wertvorstellungen, lokale Notwendigkeiten und individuelle Selbst- darstellung, der unterschiedlichen Stadtbewohnern geprägt wurden, werden durch die immer gleichen, in den Himmel wachsenden Wohnbatterien abgelöst. So gleicht eine Stadt bald der anderen. Die Menschheit wächst so zu einer in monotonem Beton übereinander geschachtelten, anonymisierten Masse zusammen.

Und doch sind und bleiben wir kreative Individuen, die ihre Räume und seien sie noch so klein, nach eigenen Wünsche und Vorstellungen gestallten. Hinter den eintönigen Fassaden moderner Großstädte verbirgt sich eine, noch immer kulturell und individuell geprägte Vielfalt, die sich über die Balkone nach außen drängt.

Globalization increasingly fades the uniqueness of each country and its culture. Prefabrica- ted architecture gains footprint in all major cities of the world. Cityscapes that were once dominated by the collective values, local needs and individual self-expression of the community are replaced by the same sky-reaching living complexes. Humanity melds into an anonymous mass, boxed into monotonous concrete hives.

And yet we are and remain creative individuals who fashion our spaces, no matter how small, according to our needs and desires. The drab facades of modern cities conceal culturally and individually embossed diversity, that reveals itself to the exterior on balconies.

 

Kristin Brunner

 

 

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